Die wahre „ Loveparade“

Nach über 20 Jahren hat die Love Parade am 24.07.2010 zum letzten Mal stattgefunden. Der Veranstalter, Rainer Schaller, verkündete das "Aus" der Technoparade. Eine aus bisher ungeklärter Ursache ausgelöste Massenpanik hat 19 Tote und über 340 Verletzte gefordert. Die Opfer im Alter von 20 bis 40 Jahren sind buchstäblich tot getrampelt worden. Was im Juli 1989 als eine Demonstration für „Friede, Freude und Eierkuchen“ begann, endete nun unter dem diesjährigen Motto „The art of Love“ mit Leid, Trauer und Tod.

Die „Financial Times Deutschland“ schreibt in ihrem Artikel „Loveparade Der Beat vom Tod“: „Er habe das erste Mal einen Menschen sterben sehen, berichtet ein Jugendlicher, der irgendwo in dem Gedränge stand. Ein anderer erzählt den Reportern, er habe noch versucht zu helfen und ein Mädchen wiederbeatmet, das, eingedrückt in die Masse, blau angelaufen war. Sie berichten in erschütternden Worten von der Hitze, der Angst, dem Gedränge, davon, wie sie versuchten, sich durch die Masse zu kämpfen - während auf den zwei Bühnen und den 16 Wagen die Musik der DJs aus vielen Ländern weiterspielte, weiterspielen musste, um nicht mitten in der Abschlusskundgebung eine zweite Panikwelle auszulösen.“

720 DM soll sie gekostet haben. Die allererste Loveparade 1989. Der Techno-DJ Matthias Roeingh alias Dr. Motte rief sie ins Leben, meldete die Demonstration für "Friede, Freude, Eierkuchen" in Berlin an. 150 Besucher kamen und tanzten auf dem Kurfürstendamm. Dr. Motte fuhr auf einem alten VW-Bus vorneweg.

Aus dem VW-Bus sind rund 40 Party-Trucks geworden. Aus 150 Besuchern 1,5 Million. In 20 Jahren hat sich die Parade zu einem kommerziellen Monsterevent entwickelt. Immer lauter, immer größer, immer mehr. Die Geschichte der Loveparade wurde eine Geschichte von Gier, Geld und Unvernunft.
Das Konzept Loveparade war Ausdruck der immerwährenden Spaß-Gesellschaft, eine Art zweiter Karneval im Jahr. Alkohol, Extasy, Drogen und Egoismus haben sie zu einer mörderische Mischung werden lassen.

Die Hoffnung auf Liebe wurde vom Tod zertrampelt!

"The Art of Love ( Die Kunst der Liebe )" war die Raverhymne für Duisburg. Künftig, hieß es vor der Tragödie bei einer offiziellen Ankündigung stolz, soll es jedes Jahr eine andere Hymne geben, damit viele internationale DJs eine Chance erhalten. Die neuen Hymnen wird es nun nicht mehr geben.“

Die Frage nach dem „Warum“ wird laut!
Vielleicht kann eine Parallele gezogen werden. Unsere Zeit, diese Welt gleicht einer einzigen Love Parade. Jeder, der kann, will „Party mitmachen“, feiern, solange es geht. Konsum, Entertainment, ständige Bespaßung. Nicht zur Ruhe kommen, nicht nachdenken. Genießen. Weiterfeiern. Sich Ablenken, nicht überlegen müssen – einfach weitermachen. Augen zu, das Gewissen betäuben, gerne auch mit Drogen. Mit immer neuen Ideen versuchen wir den Alltag hinter uns zu lassen und das zu ignorieren, was uns Angst macht: Die Ungewissheit - was uns nach dem Tod erwartet. Als Kinder haben wir gelernt, wenn wir ein Problem verdrängen, löst es sich (nicht) von selbst. Wir müssen weiter feiern, damit bloß keine Panik aufkommt. Party als Verdrängung gegen die Realität des Lebens und des Todes! Gezieltes Wegschauen. Nicht bemerken wollen, dass das Unausweichliche uns ein ständiger Begleiter ist. Irgendwann schlägt es auch bei Dir zu. Und was kommt dann?

Wer keine Lust mehr hat, sich selbst was vorzumachen, der wende sich an den, der Dir nichts vorspielt – der nicht um den heißen Brei herum redet. Jesus sagt: Die wahre Liebe findest Du nur bei mir! Die wirkliche „Love Parade“ war mein Weg zum Kreuz, den ich für Dich gegangen bin. Dort starb ich für Dich. Ich nahm alle Schuld und Todesangst auf mich, damit Du Gottes Liebe, Annahme und Vergebung wieder empfangen kannst. Ich habe den Tod und das Böse besiegt. Bei mir findest du wahre Liebe und das ewige Leben. Entdecke meine „Art of Love“. Damit verändert sich tatsächlich deine Welt!